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Richtlinien
 

 

Zielpyramide des LAP

 

LZ = Leitziel           MZ = Mittlerziel          HZ = Handlungsziel

LZ 1:   Die Bürgerinnen und Bürger der Region sind für die Probleme rechten Gedankengutes und Gewalt sensibilisiert und leisten verstärkt Beiträge für ein offenes, tolerantes Gemeinwesen.

 

MZ a:  Es gibt ausreichend demokratiefördernde Angebote, die Erfahrungen, Wissen und gemeinsame Grundwerte vermitteln.

 

HZ 1:   Angebote antirassistischer Bildung vermitteln Jugendlichen Kenntnisse zu Elementen rechter Ideologie, ihrer Verbreitung in der Gesellschaft und wie dem begegnet werden kann.

 

HZ 2:   Ausreichend Möglichkeiten zur Fortbildung für MultiplikatorInnen unterstützen diese im Umgang mit rechten Tendenzen sowie bei der Wissensvermittlung darüber.

 

HZ 3:   Die Schulen sowie die Jugendarbeit in der Region bringen sich weiterhin intensiv in Projekte des LAP ein.

 

HZ 4:   Durch ausreichend Beratungsmöglichkeiten erfahren Betroffene von Rassismus, Ausgrenzung und Gewalt sowie anderer Problemlagen intensive Unterstützung.

 

MZ b:  Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz in der Region werden nachhaltig gestärkt.

 

HZ 1:   Interkulturelle Angebote fördern die Auseinandersetzung mit verschiedenen Lebensweisen und eine positive Haltung zu diesen.

 

HZ 2:   Die Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich aktiv an Maßnahmen und Angeboten, welche sich einerseits gegen Demokratiefeindlichkeit und Gewaltverherrlichung richten und andererseits die Offenheit des Gemeinwesens gegenüber als fremd wahrgenommenen Menschen verbessern.

 

HZ 3:   Es werden verstärkt spezielle Zielgruppen wie bspw. MigrantInnen und AussiedlerInnen sowie Menschen mit Behinderung in Projekte einbezogen.

 

HZ 4:   Durch die generelle Berücksichtigung von Aspekten der Strategien des Gender Mainstreaming sowie des Diversity Management werden u.a. auch Sexismus und Homophobie thematisiert und bekämpft.           

 

MZ c:  Es findet eine Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte statt, welche aktuelle Problemlagen in der Gesellschaft besser verständlich macht.

 

HZ 1:   Jugendliche werden in verschiedenen Angeboten über den Nationalsozialismus und dessen Ideologie sowie über andere undemokratische Gesellschaften aufgeklärt.

 

HZ 2:   In praktischen Angeboten setzen sich die Jugendlichen mit der Zeit des Nationalsozialismus in der Region auseinander und ziehen Schlüsse für die Gegenwart. 

 

MZ d:  Neue Medien werden verstärkt in Projekte einbezogen und verbessern die Medienkompetenz der Bürgerinnen und Bürger.

 

HZ 1:   Die Mediennutzung von Jugendlichen wird verstärkt in den Fokus gerückt und diese damit besser erreicht und aktiviert.

 

HZ 2:   Es wird Wissen im Umgang mit neuen Medien vermittelt und zur Auseinandersetzung mit diesen angeregt, was die Bürgerinnen und Bürger befähigt, Medien kreativ im Kampf für Demokratie einzusetzen.

 

HZ 3:   Jugendliche erfahren, wie Medien durch Neonazis genutzt werden und wie darauf reagiert werden kann.

 

MZ e:  Es gibt einen kontinuierlichen, zielgerichteten Informationsfluss zwischen den

            Beteiligten sowie in die Öffentlichkeit.

 

HZ 1:   Alle Projekte informieren die Koordinierungsstelle und die Öffentlichkeit regelmäßig auf geeigneten Wegen über ihre Aktivitäten.

 

HZ 2:   Die Homepage des LAP wird 2010 weitergeführt und in Zusammenarbeit mit allen am LAP Beteiligten regelmäßig aktualisiert. Sie wird von außen als zentrales Informationsmedium des LAP wahrgenommen.

 

HZ 3:   Eine Datenbank informiert über Träger und mögliche ProjektkooperationspartnerInnen in der Region und darüber hinaus.

 

HZ 4:   Alle am LAP beteiligten Projekte wirken intensiv bei der Dokumentation mit und erarbeiten eine Projektmesse zum Abschluss des Förderjahres.

 

LZ 2:   Durch bürgerschaftliches Engagement werden neue Perspektiven und genügend Anlaufpunkte für die Menschen in der Region geschaffen.

 

MZ a:  Kinder und Jugendliche wirken aktiv in den Projekten mit.

 

HZ 1:   Kinder und Jugendliche gestalten ihre Anlaufpunkte selbst und wirken intensiv bei der Durchführung sowie Vor- und Nachbereitung von Freizeitaktivitäten mit.

 

HZ 2:   Durch Identifikation mit den Zielen des LAP und Eigeninitiative entstehen neue Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche.

 

HZ 3:   Das Jugendparlament Thalheim beteiligt sich verstärkt an den Maßnahmen des LAP und fungiert als Beispiel für die demokratische Teilhabe Jugendlicher.

 

MZ b:  Die BürgerInnen gestalten ein demokratisches Gemeinwesen aktiv mit.

 

HZ 1:   Es gibt eine regelmäßige Beteiligung an bürgerschaftlichen Initiativen, welche sich gegen Rassismus und Antisemitismus und damit  für Demokratie einsetzen.

 

HZ 2:   Möglichkeiten zur politischen Beteiligung und Information werden von den BürgerInnen intensiv genutzt.

 

MZ c:  Die Weiterführung der Demokratiefördernden Arbeit und die Nachhaltigkeit der Projekte sind gesichert.

 

HZ 1:   Netzwerke der Träger und die Kooperation aller am LAP Beteiligten werden weiter verstärkt und jeweilige Ressourcen adäquat eingebunden.

 

HZ 2:   Die Kooperation mit dem LAP Silberberg auf Ebene der Ämternetzwerke, der Koordinierungsstellen sowie der Einzelprojektträger wird in 2010 weiter fortgesetzt und ausgebaut.

 

HZ 3:   Das „Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit im Erzgebirge“, welches koordinatorische und beratende Aufgaben wahrnimmt, wird aufgebaut und den Verantwortlichen im Erzgebirgskreis bekannt gemacht.

 

HZ 4:   Durch Informationen zum Fundraising und Möglichkeiten der Projektorganisation und –ausgestaltung können Projekte nach Auslaufen des Bundesprogramms weitergeführt werden.